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Kath. Pfarrgemeinde St. Kilian
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Seelsorger

Pfarrer Reinholdt Lovasz

Pfarrer Reinholdt Lovasz

Kooperator Reinholdt Lovasz wurde am  07. 02.1956 in Bakowa (Bacova) in Rumänien, geboren. In diesem deutschsprachigen Dorf des Banats (27 km von Temeschburg/Timişoara) empfing er in der „Katholischen Pfarrkirche St. Johann v. Nepomuk“ die Taufe. In dem Ort, wo 1786 seine Vorfahren von den Habsburgern angesiedelt wurden, wuchs er mit seinem Bruder in einer intakten Familie heran und ging dort in den Kindergarten, zur Schule und empfing die Hl. Kommunion und das Sakrament der Firmung. Nach der damals üblichen Achtklassenschule besuchte er, nach bestandener Aufnahmeprüfung, das Lyzeum für bildende Kunst in Temeschburg (Spezialität Graphik mit Fr. Karola Fritz) und schloss diese vier Jahre mit dem Abitur ab. Nach gelungener Aufnahmeprüfung zum Theologischen Studium (es gab damals Numerus Clausus und Schikanen seitens der atheistischen Behörden) musste er - wie alle Studenten - zum Wehrdienst, den er in Siebenbürgen, in Bistritz (Bistriţa) leistete. Danach begann das 6-jährige Studium in Karlsburg (Alba-Julia). Nach der Diakonweihe 1981 war er im Pastoralpraktikum in der Stadt St. Anna (Kreis Arad) und wurde am 20.06.1982 im Hohen Dom zu Karlsburg zum Priester geweiht. Seitens seiner Heimatdiözese war er zweimal zum Studium in Rom vorgeschlagen worden, doch die staatlichen Behörden erteilten - als Schikane - dazu keine Genehmigung. Als Kaplan wurde er in der Kreisstadt Reschitza (Reşiţa), im Banater Bergland eingesetzt und vom 1. Januar 1983 zum Pfarradministrator, und nach dem Pfarrexamen zum Pfarrer von „St. Maria Immaculata“, in der Kreisstadt Karasebesch (Caransebeş) ernannt. Die Pfarrkirche und das Pfarrhaus wurden in den ersten Jahren seiner Tätigkeit  - unter laufendem Betrieb - innen und außen gründlich renoviert und die Jugendarbeit aufgebaut. Später erfolgte noch ein großer Anbau als Pfarrsaal, der die pastorale Arbeit und Seelsorge in der Stadtmitte wesentlich erleichterte.

In seiner Pfarrgemeinde erlebte er auch den Umsturz und die blutige Revolution in seinem Heimatland. Durch seine guten Kontakte nach Deutschland und Österreich gelang es ihm durch engagierte Helferinnen und Helfer viele Hilfsgüter in die Pfarrei zu bringen, die an die notleidende Bevölkerung der Stadt verteilt wurden. Mit beherzten Menschen aus der Gemeinde gründete er die Caritas und die Kolpingsfamilie als eigenständige juristische Personen und warb um Ordensschwestern aus Deutschland, die ein Haus bezogen, das er von einer alten Dame gekauft hatte, wo heute ein schönes Kloster mit einer Kapelle steht. Diese Institutionen (mit mehreren Neubauten) gibt es bis heute zum großen Segen für die katholische und größtenteils orthodoxe Bevölkerung dieser Stadt.

Nach dem Umsturz, als nach der Zeit der Diktatur die kirchlichen Verhältnisse neu geordnet werden konnten, ernannte ihn Bischof Sebastian Kräuter 1990 zum Dekan des Dekanates Severin. Im Jahre 1997 berief ihn der heutige Diözesanbischof Msgr. Martin Roos ins Bischöfliche Ordinariat, wo er die Aufgaben des Kanzlers wahrnahm und zeitweise auch für das Diözesanarchiv und das Dekanat Tschanad (Cenad) zuständig war. Nachdem alle seine noch  im Banat lebenden Angehörigen verstorben waren, kam er 2002 als Spätaussiedler nach Deutschland, nachdem die Erzdiözese Freiburg und das Bundesverwaltungsamt in Köln seiner Aufnahme zugestimmt hatten. Ein kurzes Pastoralpraktikum in Schwetzingen war diesem Neuanfang vorausgegangen. Es folgten ein Jahr Kaplanszeit in Schwetzingen und zwei Jahre Einsatz als Kooperator in der SE Waibstadt. Ab dem 08.09.2005 begann er seine seelsorgerliche Tätigkeit in der nun vergrößerten neuen SE Schwetzingen, wo er jetzt hauptsächlich für die Pastoral in den Pfarreien St. Kilian Oftersheim und  St. Nikolaus Plankstadt zuständig ist und im Pfarrhaus von Plankstadt ein neues Zuhause gefunden hat. Zusätzlich zu seinen bisherigen Aufgaben feiert er seit Advent 2010 für die Ungarische Gemeinde in Mannheim und Umgebung monatlich eine Sonntagsmesse im Auftrag der Erzdiözese Freiburg.

Zu seinem Primizspruch wählte er sich 1982 die Worte: „Wenn ihr alles getan habt, was ich euch aufgetragen habe, dann sagt: Unnütze Knechte sind wir.“ (nach Lk 17.10)

 

Pastoralreferent Benno Müller

Pastoralreferent Benno Müller

Pastoralreferent Benno Müller

geboren am 27.07.1956 in Heidelberg

aufgewachsen in Plankstadt

verheiratet;  zwei Kinder

 

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